LITERATURZENTRUM IM JUNI 2017

             
©Janine Guldener                                  ©Aras-Verlag,  © Archiv der ikw e.V. , © Ara Güler

Tage des Exils

Vortrag der Turkologin Dr. Corry Guttstadt

über Exil als Ort und Thema der armenischen Erinnerungsliteratur

Alina Manoukian liest ausgewählte Texte

Datum:  Donnerstag, 22.6.2017 
Zeit:       19.30 Uhr
Eintritt:  € 3,-  
Ort:        Literaturhaus, Schwanenwik 38  

Das Exil war sowohl Ort des Schreibens als auch zentrales Thema der armenischen Erinnerungsliteratur, die in den Jahren nach dem Völkermord entstand. Hokis aksoryal – meine Seele im Exil betitelte Zabel Yesayan, eine der bekanntesten armenischen Autorinnen der Epoche eines ihrer Werke.Die Veranstaltung wird Leben und Werk von vier herausragenden armenischen Autoren - Zabel Yesayan, Yervant Odian, William Saroyan und  Karin Karakaşlı vorstellen.

Dr. Corry Guttstadt ist Herausgeberin der Anthologie Wege ohne Heimkehr, die Armenier, der erste Weltkrieg und die Folgen (Assoziation A)

Alina Manoukian ist Schauspielerin

In Kooperation mit IKW – Internationale Kommunikationswerkstatt e.V. im Rahmen der Tage des Exils – gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg

 

 

    © Paul Kulms

Neue Bücher Hamburger Autoren
Hermann Peter Piwitt liest aus Drei Freunde (Wallstein)

Datum:  Sonntag, 25.6.2017
Zeit:       zur Teatime 17.00 Uhr   
Eintritt:  € 7,-/4,- 
Ort:       Literaturhaus, Schwanenwik 38

Autobiografisches, Erinnertes und Erfundenes fließen in Hermann Peter Piwitts neuen Erzählungen ununterscheidbar ineinander. Dabei entwirft er Lebensgeschichten, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. „So eigenwillig, geistreich und mutig …hat schon lange kein deutscher Autor mehr über sein Leben geschrieben.“ (WDR 3)

Hermann Peter Piwitt, wuchs in Frankfurt a.M. auf, studierte Soziologie, Philosophie und Literaturwissenschaften. Seit 1965 veröffentlichte er zahlreiche vieldiskutierte Romane, Erzählungen und Essays. Zuletzt erschienen Heimat, schöne Fremde – Geschichten und Skizzen, Erbarmen, Novelle, Lebenszeichen mit 14 Nothelfern, Sommer mit Waschbär. 

 

 

    ©www.corn.at/Deuticke Verlag
Literatur Altonale

Radek Knapp liest aus Der Mann, der Luft zum Frühstück aß (Zsolnay)

Datum:   Donnerstag, 29.6.2017
Zeit:       20.00 Uhr
Eintritt:  €  6,-
Ort: Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str. 79, Ottensen  
Karten unter Fon 040. 227 02 03, Mailto: lit@lit-hamburg.de oder bei Christiansen unter 040. 390 20 72, Mailto: info@buecher-christiansen.de 

“Ein weiteres, skurriles Wunderwerk dieses genialen Erzählers“ (Kleine Zeitung) und das hochaktuelle Buch einer unfreiwilligen Emigration. Walerian heißt der nach einem Beruhigungsmittel benannte Held der neuen Schelmengeschichte von Radek Knapp: Der Mann, der Luft zum Frühstück aß. Mit zwölf Jahren wird Walerian von seiner Mutter, die er kaum kennt, von Warschau nach Wien „verschleppt“. Nach einem doppelten Rauswurf – aus der Schule und aus der Wohnung seiner Mutter – schlägt er sich mit Gelegenheitsjobs durch und lernt Wien erst richtig kennen .. Knapp selbst kam mit 11 Jahren nach Österreich. „Was fremd sein bedeutet, weiß er selbst, dass er …“ mit soviel Humor und Wärme darüber schreiben kann, macht sein kleines Buch groß“ (Elke Heidenreich). „Radek Knapp erzählt Walerians Geschichte, wie wir es von ihm kennen: Ironisch, flott und witzig. Dennoch klingt hier ein tief melancholischer Grundton an. … Eine Migrantenerzählung für Inländer erklärt.“ (Ö 1 Morgenjournal). Manch einer fühlt sich beim Lesen an den großen polnischen Satiriker Slawomir Mrozek erinnert.

 

Moderation: Jana Halamickova 
 

Radek Knapp, 1964 in Warschau geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und in der Nähe von Warschau. Sein Roman Herrn Kukas Empfehlungen ist ein Longseller. Außerdem erschienen von ihm Papiertiger, eine Gebrauchsanweisung für Polen und der mit dem Aspekte-Preis ausgezeichnete Band Franio (Deuticke) und 2015 der Roman Der Gipfeldieb.  
 

Im Rahmen der Literatur Altonale

Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg
Die preisgekrönte Buchhandlung Christiansen ist am besten mit der S-Bahn bis Bahnhof Altona zu erreichen.

 

 

Die 11. Debütantenbörse geht an den Start: Bis Ende August 2017 können ab sofort bis zu 7 Seiten Prosa oder Lyrik unter Angabe von Mailadressen, Telefon-Nrn., und/oder mobil-Nrn. an den Vorstand des Literaturzentrums (c/o Literaturhaus Hamburg), Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, eingereicht werden. Eine Fachjury wird nach Abgabefrist entscheiden, wer später zu einer Bestenlesung eingeladen wird.

Nicht wenige Teilnehmer_innen der bisherigen Debütantenbörsen haben inzwischen ihren Weg gemacht: Erste Buchveröffentlichungen, Lesungen, Literaturstipendien, Förderpreise der Hansestadt Hamburg,  mediale Aufmerksamkeit.