Unser Programm im Juni

    © gezett.de
Lyrik zur Teatime 
Sylvia Geist liest aus
ihrem neuen Lyrikband Fremde Felle  (Hanser)

Datum:  Sonntag, 17.6.2018
Zeit:      17.00 Uhr Eintritt: € 7,-/5,-
Ort:        Literaturhaus

Die mehrfach ausgezeichnete Lyrikerin Geist gilt als Meisterin der Sprachalchemie. Auf faszinierende Weise verbindet sie Poesie und Naturwissenschaft. Die Wirklichkeit ist poetisch, schreibt sie, „.. genau in den Augenblicken, in denen sie uns fremd vor Augen tritt.“ Mit klarem Blick und in sinnlichen Bildern durchleuchtet sie die Absurdität der Verhältnisse. Hingerissen begibt sich Nico Bleutge (SZ) mit ihr „ … auf eine Reise durch Berlin, Polen, Märchen und flüchtige Identitäten.“

Sylvia Geist, geb. 1963 in Berlin, hat Lyrik und Prosa veröffentlicht. Außerdem übersetzte sie Gedichte von John Ashbery, Peter Gizzi und Chirikure Chirikure. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Lyrikpreis Meran und der Adolf-Mejstrik-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung. Bei Hanser Berlin erschien zuletzt der Gedichtband Gordisches Paradies, für den sie den ver.di-Literaturpreis erhielt.
 

 

   © Phillip Kaminiak
Hamburger Lesefrühstück
Ilinca Florian liest aus
ihrem Debüt Als wir das Lügen lernten (Karl Rauch Verlag)

Datum:  Samstag, 23.6.2018
Zeit:       Lesung um 12.00 Uhr
Einlass und Buffet: 11.00 h
Eintritt
: € 20,- (inkl. Buffet + Lesung)
Ort:      Literaturhotel Wedina, Gurlittstr. 23, St. Georg
Wer nur zur Lesung kommt, zahlt € 6,-

Die in Bukarest geborene, in Österreich aufgewachsene Filmemacherin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Florian lässt ein sechsjähriges Kind vom letzten Sommerurlaub der Familie am Schwarzen Meer erzählen. Es sind die letzten Regierungstage von Ceaucescu. Die entscheidende Frage damals: Gehen oder Bleiben?  Die Heimat verlassen oder woanders ein unbeschwerteres Leben führen ? In einzelnen Szenen, die die Familie und das Kind vor ihrer Ausreise nach Deutschland erleben, scheint noch einmal die Vergangenheit in Rumänien auf.  „Wer Ilinca Florian liest, weiß: gegen Familie hilft nur Prosa, und gegen den Aberwitz der Zeitgeschichte helfen starke, leise Bilder.“ (Dana Grigorcea)

Moderation: Jana Halamickova

Ilinca Florian, geb. 1983, geboren in Bukarest, lebt in Berlin. Dort spielte sie am GRIPS-Theater und studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie. Sie arbeitet als Werbetexterin und Drehbuchautorin. Als Regisseurin hat sie zwei Kurzfilme und einen Dokumentarfilm realisiert. Die Tragikomödie Blind und Hässlich (Regisseur Tom Lass) wurde 2017 auf dem Filmfest München mit dem Preis des Internationalen Kritikerverbandes FIPRESCI ausgezeichnet. Auf dem Filmfest Oldenburg gewann sie den German Independence Award.

 

Karten unter T. 040-227 92 03 oder 040. 207 69 037 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de