Unser Programm im Dezember und Januar

 

  

 

  
    © Brigitte Dorrinck
Krimis zur Teatime
Martina Bick lliest aus ihrem Küsten Krimi Tod im Priel (emons:)

 

Datum:   Sonntag, 10.12.17   Zeit:        17.00 Uhr         Eintritt: € 7,-/4,-   Ort:         Literaturhaus

Wegen eines Dienstvergehens wurde eine Hamburger Kripobeamtin vorübergehend suspendiert. Um auf andere Gedanken zu kommen, fährt sie an die Nordsee. Bei einem Unfall im Hafenpriel soll die Dame ums Leben gekommen sein, in deren Haus sie lebt. Ihre Neugier, eine Art  Berufskrankheit, lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Sie zweifelt an der Todesursache, an der Version eines Unglücks und glaubt, dass es ein Mord gewesen ist. Ihre Spurensuche wird von Tag zu Tag gefährlicher.

Martina Bick schreibt Krimis, Romane und Kurzgeschichten und ist Herausgeberin von Anthologien. Zahlreiche Veröffentlichungen und verschiedene Preise und Stipendien (u.a. Krimistadtschreiberin in Flensburg, Nordfälle-Preis). Sie ist außerdem Musikwissenschaftlerin und Referentin für Gleichstellungsfragen an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Moderation: Thomas Plaichinger

 

 

   © Hermance Triay
Französisch-Deutsche Lesung
Laurence Tardieu liest aus So laut die Stille (editionfünf)
Aus dem Französischen von Kirsten Gleinig

Datum:  Donnerstag, 11.1.2018     Zeit:    19.30 Uhr    Eintritt: € 7,-/4, Ort:       Literaturhaus

Starkes Thema der aktuellen französischen Literatur sind gesellschaftliche Umbrüche und der zunehmende Verlust von Gewissheiten. „Kein Wort erscheint noch angemessen, nichts Alltägliches mehr sagbar …“ (Hush Josten) angesichts terroristischer Bedrohung und alltäglicher Gewalt.  „Schreiben ist mein Weg“, sagt Laurence Tardieu, „mein Atmen, meine Art zu sein.“ Gekonnt verbindet sie … das Persönliche mit dem Allgemeinen, inneres und äußeres Geschehen. Sie findet Worte, die es möglich machen, der Realität ins Auge zu sehen, tastend, haltlos zuweilen, aber aus der Überzeugung heraus, dass der einzige Ausweg der Blick nach vorn ist.“ (Le Soir).  Ihr neuer Roman „…ist die Geschichte eines schmerzhaften Prozesses. Einer Geburt und einer Wiedergeburt. ›So laut die Stille bahnt sich seinen Weg durch ein Gefühlsdickicht, ohne dabei Angst, Feigheit und Schwäche zu verbergen, und erweist sich als ein mutiges, aufrichtiges Buch…“ (Le Monde des Livres).

Laurence Tardieu, geb. 1972 in Marseille, lebt in Paris. Sie begann sehr früh mit dem Schreiben und hat inzwischen zehn Bücher veröffentlicht (vor allem autobiografisch geprägte Romane).

Kirsten Gleinig dolmetscht und moderiert
Patricia Paweletz liest den deutschen Text
In Kooperation mit editionfünf
 
 

 

    © Antony Sojka

Hamburger Lesefrühstück
Jan Mohnhaupt liest aus Der Zoo der Anderen (Hanser)

Datum:   Samstag, 13.1.2018    Zeit:       12.00 Uh                Ort: Hotel Wedina, Gurlittstr. 23
Buffet     ab 11.00 Uhr à € 20,-- inkl. Lesung. Anmeldung unter: T. 040.227 92 03

Zwei Zoodirektoren lieferten sich ein tierisches Wettrüsten, das sinnbildlich zwischen Ost und West stand: Der Tierpark Friedrichsfelde zu DDR-Zeiten und der altehrwürdige Westberliner Zoo. Gegenseitig machten sie sich ihre Besucher_innen streitig. Der Junge Journalist und Autor Mohnhaupt beschreibt die bizarren Formen dieser Konkurrenz: Während der eine neue Elefanten besorgte, bekam der andere Brillenbären oder Pandas. Lars Brandt schrieb: “Mohnhaupt schildert, wie sich die große Geschichte in der kleinen Wirklichkeit der deutschen Zoos spiegelte.“

Jan Mohnhaupt, geb. 1983, ist freier Autor für u.a. Spiegel Online, Zeit Online und die FAZ. Er hat jahrelang über den Berliner Zoo und Tierpark berichtet.

 

 

     © Mascha Lohe
Jens Rosteck liest aus Joan BaezPorträt einer Unbeugsamen – (Osburg-Verlag)

Datum:   Sonntag, 21.1.2018   Zeit:       17.00 Uhr       Eintritt: € 7,- / 4,-  Ort:        Literaturhaus

„Eigentlich bin ich keine Sängerin“, hat Joan Baez anfangs gesagt, „sondern eine Politikerin. Seit ich zehn war, bechäftigte mich nur der eine Wunsch, dass die Leute aufhören, sich gegenseitig das Gehirn aus dem Schädel zu blasen.“ Der Musikwissenschaftler Jens Rosteck hat jetzt eine Biografie über die musikalische Galionsfigur der US-amerikanischen  Bürgerrechtsbewegung, die Ikone des Protestsongs, geschrieben, die  konsequente Pazifistin Baez, weltweit engagiert und aktiv gegen den Krieg – damals in Vietnam und später im Irak. Sie kämpfte an der Seite von Martin Luther King gegen die Rassentrennung, sie war Bob-Dylans-Weggefährtin und ist Amnesty-International-Preisträgerin

Jens Rosteck, geb. 1962 in Hameln, studierte Musik- und Literaturwissenschaft in Berlin. Nach seiner Promotion dozierte er in Paris, Osnabrück und Aachen. Heute lebt er als freier Schriftsteller und Musikforscher bei Offenburg. Als Buchautor hat er sich vor allem als Kulturgeschichtler und Verfasser von Doppelbiografien zur internationalen Musik- und Literaturgeschichte einen Namen gemacht. Bekannt wurde er vor allem durch seine Biografien über Hans Werner Henze-Biografie, Édith Piaf und Jacques Brel.