Unser Programm im Oktober

 

    © Zbignier Pluszynski

mobiler salon
Alexander Häusser im Gespräch mit Andreas Steffens über sein Buch
Die Narbe oder Vom Unerträglichen - Versuch über Unglück (Arco)

Datum: Sonntag, 14.10.2018     
Zeit:  17.00 h     
Eintritt: € 8,-/ 6,-        
Ort:       Literaturhaus

Es scheint, als habe sich der Zeitgeist einer Pflicht zum Glück verschrieben. Umso mutiger, einen philosophisch-literarischen Versuch über Unglück zu wagen, das Urphänomen unseres Lebens gedanklich zu fassen. Das Unglück ist allgegenwärtig, kein Leben bleibt von ihm unberührt. Auch wer selbst verschont bleibt, begegnet ihm bei anderen.

Andreas Steffens, geb. 1957 in Wuppertal, ist Philosoph und Schriftsteller. Studium der Geschichte und Philosophie in Düsseldorf und Münster. 1989 Promotion an der Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2005 freier Autor. 2009 wurde er mit dem Kulturpreis der Springmann-Stiftung ausgezeichnet.
 

 

 

    © Andrea Vollmer

Was uns auf den Nägeln brennt
Weltgemeinschaft am Abgrund: Warum wir eine starke UNO brauchen
Lesung und Diskussion mit dem Autor Marc Engelhardt

 

Datum:   Mittwoch, 17.10.18                   
Zeit:       19.00 h                   
Eintritt:   € 3,-
Ort:         Staatsbibliothek (Uni Hamburg), Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Die UN befindet sich in der schwersten Krisenzeit ihrer Gründung vor 70 Jahren. Ein globales neoliberales Spardiktat hat den Staatenbund ebenso an den Abgrund manövriert wie Bürokratie und Dilettantismus in den eigenen Reihen. Despoten und Populist_innen versuchen jetzt, der UN den Rest zu geben. Mit ihren veralteten Strukturen und unzureichenden Ressourcen sind die UN kaum mehr in der Lage, ihre bisherigen Aufgaben zu erfüllen: den Erhalt des Weltfriedens, die Garantie grundlegender Menschenrechte, die Ermöglichung von Gesundheit und Entwicklung für alle – von neuen Herausforderungen wie Cyberkriegen ganz zu schweigen. Was muss jetzt geschehen, damit die UN erhalten bleiben? Müssen sie sich neuen Aufgaben zuwenden, um relevant zu bleiben: dem globalen Terrorismus, Cyberkriminalität, der Regulierung autonomer Waffensysteme? Welche Rolle sollte Deutschland dabei spielen?
Weltgemeinschaft am Abgrund. Warum wir eine starke UNO brauchen ist kein nüchternes Sachbuch. Es ist ein Plädoyer für die Vereinten Nationen, leidenschaftlich und dringlich, jedoch nie naiv oder beschönigend. Im Gegenteil.“ (Tatjana Heid, F.A.Z.)

Marc Engelhardt, 1971 in Köln geboren, studierte in Kiel Meeresbiologie und Öffentliches Recht. Seit Ende 2010 und nach sieben Jahren in Afrika lebt er in Genf und berichtet über die Vereinten Nationen und die mehr als 200 internationalen Organisationen, die am Genfer See angesiedelt sind. Sein besonderes Interesse gilt Geschichten, die an der Nahtstelle Afrikas und Europas liegen. Außerdem ist Engelhardt Korrespondent bei den Weltreportern, wo er bis 2015 Vorsitzender des Netzwerkes war.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftungen Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Literaturzentrum Hamburg.


 

 

 

    © Marie Rauch

Hamburger Lesefrühstück
Peter Henning liest aus  Mein Schmetterlingsjahr -
- Die faszinierende Reise zu einer bedrohten Spezies – (Theiss)

Zeit: 12.00 h
Datum: Samstag, 20.10.2018 
Einlass: 11.00 h
Eintritt: € 20,00 (inkl. Buffet + Lesung)
Ort: Hotel Wedina, Gurlittstr. 23

„Schmetterlinge schenken Glücksmomente“ (Peter Henning). Ein Jahr lang dauerte Hennings große Falterexpedition kreuz und quer durch Europa. Jetzt erschien seine Liebeserklärung an die rar gewordenen flüchtigen Wesen, die zum Schönsten und Geheimnisvollsten zählen, was die Natur zu bieten hat. Henning beschreibt das Leben der Schmetterlinge, wie es in keinem Naturführer steht.
Moderation: Alexander Häusser

Peter Henning, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Im Rahmen seiner langj. Tätigkeit als Journalist schrieb er wiederholt für die FAZ und die ZEIT über seiner Falter-Expeditionen. Seit mehr als 50 Jahren beobachtet, sammelt und züchtet er Schmetterlinge. Mit seinem Buch Mein Schmetterlingsjahr hat er sich einen Traum erfüllt.