Werden Sie Mitglied des Literaturzentrums zu einem Jahresbeitrag von nur Euro 31,--. Ihre Vorteile: Ermäßigter Eintritt zu unseren Veranstaltungen, Austausch zwischen Autorinnen, Autoren und ihren Lesern, Buchempfehlungen, Teilnahme an Workshops, Autorenberatung







Veranstaltungen im Mai 2012



Englisch-Deutsche Lesung
Helen Walsh liest aus ihrem Roman
Go to sleep/Ich will schlafen (Kiepenheuer & Witsch)
Aus dem Englischen von Maria Hummitzsch

Mittwoch, 23.05., 19.30 Uhr
Literaturhaus, Schwanenwik 38

Helen Walsh erzählt in ihrem Roman Ich will schlafen die Geschichte einer jungen Frau, die voller Erwartung ihre Schwangerschaft erlebt. Nach der Geburt aber ist alles anders als erwartet; der Traum vom Kind verwandelt sich in einen Albtraum. Der Junge schreit pausenlos und wird auch durchs Stillen nicht ruhig. Sein unstillbares Weinen treibt die  Mutter fast in den Wahnsinn. Keiner sieht das Ausmaß ihres Schlafmangels. Einerseits liebt Rachel ihren Sohn, anderseits würde sie alles dafür tun, damit er endlich schweigt. Helen Walsh hat „ein zorniges Trostbuch für junge Mütter“ (Deutschlandradio Kultur) geschrieben. Tausende von Leserinnen dankten ihr für dieses mutige Buch. „Es gibt diesen Mythos vom Muttersein, wonach Frauen nach der Geburt in einem Meer von Mutterglück baden. Wenn man dann sagt, ‚ich komm’ nicht klar mit der Situation’, sehen das viele als Scheitern an.“ (Helen Walsh). Ich will schlafen ist  „ … eine brandgefährliche Mischung aus roher Emotion und tiefstem Mitgefühl. Dies ist kein Roman über Schrecken, Schmerz oder Einsamkeit, sondern ein Buch über das Leben selbst.“ (Independent on Sunday). „Ihr Blick auf die Welt ist gnadenlos, ihr Ton bezwingend, die Sätze eine Wucht in ihrem Bemühen um Authentizität … es ist ein schonungsloses Buch, voller Zweifel und Wut im Bauch. Ob Mutter oder Nicht-Mutter, todmüde oder hellwach, strauchelnd oder glücksverwöhnt: Man sollte es lesen.“ (Hamburger Abendblatt)

Helen Walsh wurde 1976 in Warrington geboren und lebt heute im nicht weit entfernten Liverpool. Mit 16 Jahren zog sie nach Barcelona und studierte Sprachen. Ihr Debütroman Brass (Millie) gewann den Betty Task Prize und sorgte wegen seiner drastischen Schilderung von Sex, Drogen und Partys für viel Aufsehen. In Großbritannien sowie in Deutschland war er ein großer Erfolg. Auch für ihren zweiten Roman Once Upon A Time in England, der mit dem Somerset Maugham Prize ausgezeichnet wurde, begeisterten sich die Kritiker. 

Milena Karas liest den deutschen Text
Barbara Derboven dolmetscht
Mit Unterstützung des Kiepenheuer & Witsch Verlags
 

 



Veranstaltungen im Juni 2012


Krimi zur TeaTime:
Shahram Rahimian liest aus seinem Roman Schiller Connection (Sujet Verlag)

Sonntag, 03.Juni 2012, 17.30 Uhr,
Literaturhauscafé, Schwanenwik 38

Die Leiche eines Iraners wird in einer Unterführung zur Außenalster gefunden. Der persische Übersetzer Joseph Ayene unterstützt die Hamburger Polizei bei ihren Recherchen. Im Hotelzimmer des Toten wurden Bücher in persischer Sprache mit handschriftlichen Anmerkungen entdeckt, die auf einen Soldaten, der im Iran-Irak-Krieg gekämpft hat, schliessen lassen. Im Laufe der Ermittlungen trifft der Übersetzer auf die charmante Rechtsmedizinerin Dr. Simone Schmidt. Durch die Gespräche mit ihr werden Erinnerungen in ihm wach - Erinnerungen an seine politische Vergangenheit als studentischer Gegner des Shah-Regimes und an den Beginn seiner Beziehung zu Anne, einer Liebe, die im Hier und Jetzt auf wackligem Boden steht.
Shahram Rahimian präsentiert dem Leser in knapper und präziser Sprache die Krise eines Mannes, der in der Mitte seines Lebens und nach 30 Jahren in Deutschland seine Heimat nicht in einem Land, sondern in der Sprache gefunden hat. Bei allen inneren Schatten stattet der Autor seinen Protagonisten aber auch mit einer genügenden Portion Selbstironie und Charisma aus.
Eine weitere Veröffentlichung Rahimians ist der Kurzroman „Dr. N liebt seine Frau mehr als Mossadegh“, der ebenfalls in deutscher Sprache erschien. Die iranische Presse schrieb über dieses Buch: „Eine der glänzendsten, rührendsten und qualvollsten Liebesgeschichten, die je im Iran geschrieben wurden.“(Persian Book  Review)

Shahram Rahimian, geboren 1959 in Teheran. 1977 kam er nach Deutschland und studierte in München, Hamburg und Berlin. Seit über 30 Jahren lebt er in Hamburg. „Dr. N liebt seine Frau mehr als Mossadegh“ erschien 2011 bei Kirchheim.


Ein Mann im Ordnungswahn
Jens Sparschuh liest aus seinem neuen Roman Im Kasten (Kiepenheuer & Witsch)

Dienstag, 12. Juni, 19 Uhr,
Augustinum, Theatersaal,
Neumühlen 37, Hamburg-Ottensen  

Jens Sparschuh hat einen preisverdächtigen Roman geschrieben. Im Kasten eroberte im März dieses Jahres die shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse, ihm sei, so die Jury „ein funkelndes Stück literarischer Hochkomik“ gelungen.  Hannes Felix, Mitarbeiter einer Zwischenlagerhalle, verliert Halt und Überblick im eigenen Leben und entwickelt ein Lebensordnungssystem, das alle nervt. Bald sind die vielen Symptome seiner fortschreitenden Verwirrung nicht mehr zu übersehen. Er verliert seinen Job und seine Frau ist er auch los. Monika kann sein sprödes Verhalten nicht mehr ertragen und packt ihren Koffer – leider völlig falsch. Sein Versuch, Ordnung in den wüsten Kofferinhalt zu bringen, gibt ihr den Rest und ihm die Gelegenheit, seine Vision von der optimalen Ordnung des Lebens künftig ganz ungestört umzusetzen. Jens Sparschuh erzählt von einem obsessiven Charakter und einem kollektiven Phänomen mit hohem Wiedererkennungswert: der Beschäftigung mit Strategien, das Leben und die Dinge effizient zu ordnen … Mit Sprachwitz und Feingefühl bringt er uns einen hochneurotischen Don Quichotte von heute nahe, dem wir bei seiner Suche nach einer neuen, perfekten Ordnung mit banger Hoffnung und großem Vergnügen bis zum bitteren Ende folgen.

Jens Sparschuh, geb. 1955 in Karl-Marx-Stadt, studierte von 1973-1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er in Berlin. Seitdem freier Schriftsteller. Zu seinen Veröffentlichungen gehören auch eine Vielzahl von Kinderbüchern und Hörspielen. Bekannt wurde vor allem mit Der Zimmerspringbrunnen. Zuletzt erschienen Ich glaube, sie haben uns nicht gesucht und Schwarze Dame. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Anna-Seghers-Preis und dem Ernst-Reuter-Hörspielpreis. 2009 schrieb er gemeinsam mit Sten Nadolny das Buch Putz- und Flickstunde. Zwei Kalte Krieger erinnern sich (Piper). .

Heidemarie Ott moderiert

Mit freundlicher Unterstützung des Augustinums Hamburg. im Rahmen der
l
iteratur altonale 2012

 
Eintritt: Euro 4,- , Karten unter Tel. 39 19 40 (*)


Buchvorstellung und Fotoschau
Anna Würth liest aus
Aphrodite.Lovestoned (Wachholtz Verlag) und zeigt ihre Stein-Portraits
Sonntag, 17. Juni, Lyrik zur TeaTime,17.30 Uhr, Literaturhaus, Schwanenwik 38

„Liebesgedichte von Anna Würth, dass die heiß und wild sind, ist schön aber nicht verwunderlich. Dass auch die fotografierten Steine auf Zypern eine so ungeheure Sinnlichkeit ausstrahlen, schon eher. Das alles zusammen ruft die schönsten Erinnerungen wach. Erinnerungen an den Beginn der Leidenschaft, bevor sie kippt. Also ein Hoch auf den Anfang jeder Liebe.“ – so Peggy Parnass zu dem Lyrik-Foto-Band von Anna Würth. .

Bei den Felsen der berühmten Bäder der Aphrodite entstanden die überraschenden Stein-Portraits der Hamburger Autorin und Fotokünstlerin. Sie muten an wie abstrakte Gemälde, entwickeln eine magische Präsenz.  Anna Würth stellt ihnen ihre Liebesgedichte gegenüber, tiefgründige Verse voller Verführungskraft. Fotografien und Gedichte ergänzen einander als eigenständige Kunstwerke

Die Literaturprofessorin Ulrike Vedder sagte  in ihrer Laudatio zum Literaturförderpreis der Gedok: „Die Gedichte von Anna Würth ,leben', gewinnen eine Spannung aus dem Kontrast zwischen ihrer reichen Bildlichkeit voller Farben und klangvoller Namen und andererseits ihrer Kargheit – eine Kargheit, die den Blick auf das Kleinste fokussiert. Die Dimension des Schauens, der Wahrnehmung bestimmen ihre Texte. Neben das Optische aber treten die anderen Sinne, tritt vor allem die Berührung. Dieses Sich-Berühren-Lassen im mehrfachen Wortsinne macht die Qualität der Lyrik von Anna Würth aus.“

Anna Würth ist Autorin und Fotokünstlerin in Hamburg. Nach Studium und Diplom fuhr sie zur See, arbeitete 13 Jahre als Journalistin bei dpa, Merian und als Redakteurin bei GeoSaison, danach als freie Journalistin. Studienreisen auf allen Kontinenten, auch zu indigenen Völkern. Sie veröffentlichte Lyrik und Kurzprosa in über 60 Anthologien. 2001 erhielt sie den Literaturförderpreis der Gedok. Parallel zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet sie seit 2007 als Fotokünstlerin, beteiligte sich an 22 jurierten Ausstellungen und an elf Gemeinschaftskatalogen. Zwei Einzelausstellungen.


Debütantenbörse 8
Für die neue Debütantenbörse können Schreibanfänger und –anfängerinnen aus Hamburg und Umgebung 7 Seiten Prosa oder Lyrik einreichen (Einsendeschluss: Ende Juli 2012).
Texte bitte mit Angabe der E-Mail-Adressen und Telefon-Nrn. an:
Vorstand des Literaturzentrums, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg



Eintritt bei allen Veranstaltungen – soweit nicht anders angegeben – Euro 7,-/erm. 4,-  (Studenten, SchülerInnen, Mitglieder des Literaturzentrums, Arbeitslose)

Die Veranstaltungen des Literaturzentrums werden gefördert von der
Kulturbehörde Hamburg  

  Sie erreichen das Literaturhaus Hamburg mit der U2 bis Uhlandstraße oder mit den Buslinien: Metrobus 6, Bus 172, Bus 173 oder Schnellbus 37 bis Haltestelle Mundsburger Brücke.

Veranstaltungsort – soweit nicht anders vermerkt: Literaturzentrum im Literaturhaus, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

 Kartenreservierungen
montags – freitags, 11.00 Uhr – 18.00 Uhr
Telefon 227 92 03 / 207 69 037
FAX an 229 15 01
per e-mail an:  lit@lit-hamburg.de


 

 Impressum

 


 



Mitglieder - Login



 

  

    Design: www.it-date.de  www.neonsites.de     

 

Kontaktadresse:  Literaturzentrum Hamburg im Literaturhaus, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg,
fon 040/227 92 03 und 040/207 69 037, Fax 040/229 15 01, E-Mail:
lit@lit-hamburg.de